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Deutschland

Gesetzliche Rahmenbedingungen und zentrale Behörde

Bundesrepublik Deutschland ist Vertragspartei des Haager Übereinkommens vom 29. Mai 1993. über den Schutz von Kindern und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der internationalen Adoption vom 1. März 2002.

Für die Bundesrepublik Deutschland werden die Aufgaben der Zentralen Behörde nach dem Haager Übereinkommen vom Generalbundesanwalt beim Obersten Bundesgericht als Bundeszentrale für internationale Adoptionen erfüllt.

Auf regionaler Ebene nehmen die Befugnisse der zentralen Behörde die Zentralen Bezirksämter für Adoptionen zu den Landesämtern für Minderjährige und Unmündige.

Die Bundeszentrale hat Koordinierungsaufgaben in allgemeinen Fragen der internationalen Zusammenarbeit, wie der Austausch von Informationen über geltendes Recht, in Fragen des Verfahrens und Statistiken der Adoptionen, aber auch für bestimmte Fälle.

Staatsbürgerschaft der adoptierten Kinder:

Über die Staatsbürgerschaft der adoptierten Kinder bei internationaler Adoption werden in Deutschland die Bestimmungen des Staatsangehörigkeitsrechts vom 22. Juli 1913 (Reichsgesetzblatt S. 583 Bundesgesetzblatt III S. 102-1) zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. Juli 1999 (BGBl. I S. 1618) angewendet.

Nach dem zweiten Abschnitt dieses Gesetzes: Staatsangehörigkeit in einem Bundesland wird durch Adoption erworben, außer in Fällen, in denen der Adoptierte zum Zeitpunkt der Einreichung des Antrags auf Adoption unter 18 Jahre alt ist.

Die Nachkommenschaft eines von einem deutschen Staatsbürgers adoptierten Kindes erwirbt auch die deutsche Staatsbürgerschaft nach dem zweiten Satz des Art. 6 des Gesetzes über die Staatsbürgerschaft.

Probe-Table-Konferenz für Internationales Privatrecht Haag für die Kosten im Zusammenhang mit der internationalen Adoption zugeordnet

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